Der Aufsatz analysiert die tiefgreifenden Auswirkungen der Digitalisierung auf globale Wirtschafts- und Machtstrukturen. Zentrale Themen sind die Transformation hin zu einer datengesteuerten digitalen Ökonomie, die veränderten ökonomischen Mechanismen wie Netzwerk- und Skaleneffekte sowie die Entstehung neuer Machtkonstellationen durch Plattformunternehmen und Überwachungskapitalismus. Ein besonderer Fokus liegt auf der Regulierung von Daten und dem transatlantischen Spannungsfeld zwischen unterschiedlichen Datenschutz- und Souveränitätskonzepten. Zudem behandelt der Beitrag algorithmisches Regieren, Cybersicherheit und die begrenzten Aussichten internationaler Institutionalisierung in der digitalen politischen Ökonomie. Er schließt mit der Feststellung, dass Information und digitale Technologien zu Schlüsselressourcen der internationalen Politik avanciert sind.